Es gibt Lebensphasen, in denen alles gleichzeitig Aufmerksamkeit fordert.
Der Wunsch nach einem Kind, Verantwortung für Familie, hohe Erwartungen an sich selbst: stark zu sein, zu funktionieren, den Überblick zu behalten, für Harmonie zu sorgen.
Viele Frauen merken erst spät, wie sehr sie unter Druck stehen. Sie machen weiter, obwohl sie müde sind. Sie tragen, organisieren, halten zusammen und spüren dabei immer weniger sich selbst.
Stress beginnt nicht im Kopf. Er beginnt im Nervensystem und der leisen Reaktion des Körpers darauf.
Kurzfristige Anspannung ist etwas Natürliches. Sie hilft uns, Herausforderungen zu bewältigen. Problematisch wird es, wenn der Körper keine Gelegenheit mehr bekommt, wieder in die Ruhe zurückzufinden.
Dann bleibt das innere System in Alarmbereitschaft – auch dann, wenn objektiv keine Gefahr besteht.Viele Frauen erleben genau das: ein Gefühl von Getriebensein, innerer Unruhe oder ständiger Wachsamkeit.
Gerade bei langem unerfüllten Kinderwunsch oder im Muttersein fehlt oft der Raum, um wirklich durchzuatmen.
Der Wunsch nach einem Kind bringt Hoffnung, Sehnsucht – und häufig auch enormen inneren Druck. Der eigene Körper wird zum Mittelpunkt: Zyklen, Termine, medizinische Abklärungen, Wartezeiten.
Viele Frauen versuchen, nach außen ruhig zu bleiben, während innerlich alles angespannt ist. Die Unsicherheit, das Warten, das Verschweigen von Emotionen, das Gefühl von Kontrollverlust können das Nervensystem dauerhaft überfordern.
Auch wenn nach außen „alles gut aussieht“ – innen ist oft wenig Ruhe.
Muttersein bedeutet dauerhafte Nähe, Verantwortung und ständige Präsenz. Viele Mütter sind, wie Sie und ich über lange Zeit im Geben – emotional, körperlich, mental.
Der Körper meldet sich, wenn Grenzen übergangen werden: oft leise, manchmal sehr deutlich.
Typische Anzeichen von Überlastung können sein:
Sie wissen eigentlich, dass sie langsamer machen sollten – und können es dennoch nicht. Es ist wie bei einer hochaktiven Alarmanlage. Der Körper bleibt wach, auch wenn der Kopf Ruhe will.
Das liegt daran, dass Ihr gestresstes Nervensystem nicht über den Verstand beruhigt werden kann. Es braucht wiederholte körperliche Erfahrungen von Halt, Orientierung und Regulation – Schritt für Schritt.
In meiner Begleitung geht es nicht darum, Stress wegzudrücken oder schneller wieder leistungsfähig zu sein.
Es geht darum, Ihr Nervensystem zu verstehen und ihm neue Wege aus der Dauerspannung zu zeigen.
Sie erhalten konkrete, alltagstaugliche Werkzeuge, die Sie unabhängig anwenden können – angepasst an Ihre Lebensrealität.
Gemeinsam arbeiten wir daran,
Stress löst sich nicht auf Knopfdruck.
Wie ein überreiztes System braucht auch Ihr Körper Zeit, um Vertrauen in die Ruhe zu entwickeln.
Mit liebevoller Aufmerksamkeit dürfen Sie nach und nach wieder ein Gefühl von Stabilität entstehen lassen. Nicht, weil alles perfekt ist, sondern weil Sie sich innerlich sicherer fühlen.
Gemeinsam finden wir Ihren individuellen Weg aus der Überforderung hin zu mehr Klarheit, Selbstkontakt und innerer Verbundenheit.
Wenn Sie sich in meinen Worten wiedererkannt haben und zurück zu mehr innerer Ruhe und Stabilität finden möchten, vereinbaren Sie gerne ein kostenfreies 15-minütiges telefonisches Erstgespräch über die bequeme online Terminvereinbarung.
In diesem unverbindlichen Gespräch können wir uns kurz kennenlernen und gemeinsam schauen, ob meine Begleitung für Sie passend ist.